
IM WEISSEN RÖSSL
Eine Kooperation mit dem Tiroler Landestheater Innsbruck und den Vereinigten Bühnen Bozen.
Eine musikalische Komödie
Musik von Ralph Benatzky
Gesangstexte von Robert Gilbert
Buch von Hans Müller und Erik Charell
„… da steht das Glück vor der Tür!“
Nach einem Jahrzehnt bevölkert das Personal einer der beliebtesten Operetten überhaupt wieder die Freiluftbühne vor Schloss Haindorf: der knurrige Berliner Fabrikant Gieseke und seine reizende Tochter Ottilie; der Sigismund, der für seine Schönheit bekanntlich nichts kann; der ebenso mittellose wie begeisterte Reisende Professor Hinzelmann – doch halt, diesmal hat er nicht sein Töchterchen Klärchen, sondern seinen hübschen Sohn Karlchen als Reisegefährten. Das trägt zu den Liebeswirren einiges bei … Ein ruheloser Piccolo zieht die Fäden im berühmten Hotel am Wolfgangsee, wo die Chefin Josepha ihre liebe Not mit dem charmanten Dr. Siedler und dem verliebt-verwirrten Oberkellner Leopold hat. Und schließlich taucht auch noch ein illustrer Gast auf, nämlich der Kaiser persönlich … richtig, wir landen im Sommer 2027 wieder IM WEISSEN RÖSSL!
Begeistert umjubelt wurde im Frühjahr 2025 die Produktion der Regisseurin Ruth Brauer-Kvam am Tiroler Landestheater Innsbruck. Mittlerweile hat sie auch, mit demselben durchschlagenden Erfolg, bei den Vereinigten Bühnen Bozen Station gemacht, und nun wird sie das Langenloiser Publikum erfreuen. Wie schon in Innsbruck ist Lorenz Aichner der Musikalische Leiter, und abermals verkörpert Erwin Belakowitsch in dieser Produktion den Leopold – erstmals aber darf er in dieser Paraderolle in seiner künstlerischen Sommerheimat Langenlois brillieren.
Freuen Sie sich auf das zauberhafte Schlageralbum RÖSSL, mit Hits wie „Es muss was Wunderbares sein“, „Was kann der Sigismund dafür“, „Zuschau’n kann i‘ net“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“, „Die ganze Welt ist himmelblau“, „Ist einmal im Leben so“ und und und …
… und: seien Sie bereit für viel, viel zärtliches Gefühl. So formuliert es die Regisseurin Ruth Brauer-Kvam: „Die Liebe wird immer die treibende Urkraft sein, die uns alle beglückt, quält und zum Wachsen zwingt. Und sie ist für mich auch der treibende Motor dieser Geschichte.“
Foto: Marco Sommer - Vereinigte Bühnen Bozen
RALPH BENATZKY
Der Komponist
Ralph Benatzky war ein österreichischer Komponist, Dirigent und Autor und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der deutschsprachigen Operette und des musikalischen Unterhaltungstheaters des 20. Jahrhunderts. Er wurde am 5. Juni 1884 in Mährisch-Budwitz im damaligen Österreich-Ungarn geboren.
Schon früh widmete er sich der Musik und studierte unter anderem in Prag und München. In den 1920er-Jahren machte er sich in Berlin mit großen Revuen, Chansons und musikalischen Lustspielen einen Namen. Werke wie „Casanova“ und „Die drei Musketiere“ machten ihn zu einem der gefragtesten Komponisten seiner Zeit.
Seinen bis heute bekanntesten Erfolg schuf Benatzky 1930 mit dem Singspiel „Im weißen Rössl“. Die Uraufführung fand am 8. November 1930 im Großen Schauspielhaus in Berlin statt. Mit schwungvollen Melodien, Wiener Charme, volkstümlichen Klängen und modernen musikalischen Einflüssen wurde das Stück rasch zu einem internationalen Publikumserfolg.
Doch Benatzkys Schaffen reicht weit über das „Weiße Rössl“ hinaus. Er komponierte zahlreiche Operetten, musikalische Lustspiele, Chansons, Wienerlieder und Filmmusiken. Zu seinen weiteren bekannten Werken zählen „Meine Schwester und ich“, „Bezauberndes Fräulein“ und „Axel an der Himmelstür“.
Die politischen Entwicklungen der 1930er-Jahre zwangen Benatzky schließlich zur Emigration. Er lebte zunächst in der Schweiz und später in den USA, bevor er nach Europa zurückkehrte und sich in Zürich niederließ.
Ralph Benatzky starb am 16. Oktober 1957 in Zürich. Seine Musik steht bis heute für Lebensfreude, Wiener Charme, augenzwinkernden Humor und die besondere Leichtigkeit des musikalischen Unterhaltungstheaters.

